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Abwassergebührenbescheid 2010
Widerspruch einlegen!
Sichern Sie sich eine Rückerstattung durch die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr
Moosburg, 01.03.2011 (mh) Wie jedes Jahr haben Sie sicherlich auch heuer im Februar Ihren Abwassergebührenbescheid für das Vorjahr erhalten. Und selbst wenn es Ihnen in 2010 gelungen sein sollte, Wasser zu sparen, die Abwasserkosten werden wieder gestiegen sein. Dies ist auch auf die Gebührenerhöhung im letzten Jahr von 2,35 EUR auf 2,89 EUR pro Kubikmeter zurückzuführen.
Allerdings gibt es unabhängig von den Ergebnissen bei den Untersuchungen zu den Grundlagen der Gebührenkalkulation bei der Kläranlagen GmbH für alle die ihr Oberflächenwasser versickern lassen die Möglichkeit Geld zurück zu bekommen.
Aufgrund unserer letztjährigen Widersprüche gegen den Abwasserbescheid 2009 hat der Stadtrat die Einführung der 'gesplitteten' Abwassergebühr einführen müssen. Allerdings hat er sich noch nicht festgelegt, ab wann dies in die Satzung aufgenommen und gültig sein wird. Aufgrund von Urteilen des Bayrischen Verwaltungsgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichtes müssen nämlich Gemeinden, deren Oberflächenwasseranteil höher als 12% liegt das Oberflächenwasser getrennt abrechnen. Zwar hat das Landratsamt die letztjährigen Widersprüche abgelehnt, aber mit der Begründung, dass diese 12%-Marke für Moosburg noch nicht offiziell ermittelt worden ist. Dies erzwingen wir gerade mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht. Wer sein Oberflächenwasser ganz oder teilweise versickern läßt und jetzt wieder Widerspruch einlegt, kann sich gegebenenfalls eine mögliche Rückerstattung für die zuviel berechneten Abwassermengen sichern. Hierzu haben wir auf der 'Download-Seite' ein Formular hinterlegt, dass bis spätestens vier Wochen nach Erhalt des Gebührenbescheids im Rathaus abgegeben werden muss.
 
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Nächste Runde im Streit um Kanalgebühr

'Bangemachen gilt nicht', sagte mein Anwalt zu den hilflos anmutenden Einschüchterungsversuchen des von der Stadt Moosburg beauftragten Anwalts Guido Morber.
Fakt ist, dass die Stadt nicht nur für die Gebührenbescheide 2009 keine rechtsbeständige Beitrags- und Gebührensatzung besitzt. Somit bleibt ihr nur die Möglichkeit die „streitgegenständlichen Bescheide“ zurück zu ziehen, oder das Verfahren vor Gericht weiter in die Länge zu ziehen. In beiden Fällen wird die Stadt den Musterprozess verlieren mit der Folge, dass ich und die damaligen Widerspruchsführer ihre Abwassergebühren des Jahres 2009 von der Stadt zurück erhalten werden.
Die selbe Rechtslage gilt für die Bescheide der Jahre 2010 und 2011. Gegen meine Bescheide der Jahre 2010 und 2011 habe ich bereits termingerecht Widerspruch eingelegt und ich werde rechtzeitig Klage erheben. Damit biete ich allen Moosburgerinnen und Moosburgern nun ein Musterverfahren gegen die überhöhten Abwassergebühren 2011 an. Das heißt, wer rechtzeitig innerhalb eines Monats seit Zustellung gegen seinen kürzlich ergangenen Gebührenbescheid für 2011 Widerspruch einlegt, braucht selbst nicht zu klagen. Sie/Er wird ohne eigenes finanzielles Risiko nach Abschluss meines Musterverfahrens seine Abwassergebühren von der Stadt zurück bekommen. Ein geeignetes Widerspruchsformular finden Sie hier im Leitartikel oder auf der 'Download'-Seite und bei Bedarf auch in Papierform bei mir auf Anfrage.
Bitte die Monatsfrist beachten: die meisten Bescheide sind Mitte Februar versandt worden.

Moosburg, den 04.03.2012

Ihr Erwin Köhler

von der Redakteurin des Freisinger Tageblatt Andrea Schillinger-Fuchs am 01.07.2006:

Transparenz schafft Vertrauen

Ist es wirklich so nervenaufreibend, wenn sich ein Bürgervertreter in eine komplizierte Materie einarbeitet, wenn er die Dinge hinterfragt und um mehr Transparenz bittet? Nichts anderes macht Erwin Köhler im Moosburger Stadtrat. Lorbeeren erntet er dafür nicht. Von den einen wird Köhler belächelt, von den anderen als extrem anstrengend empfunden, wegen seiner zeitraubenden Fragen. Konkretes Beispiel: die Stadtratssitzung am Montag (26.06.2006 Anm. d. UMB). Zentrales Thema: die Kläranlage Moosburg. Ohne an dieser Stelle auf Zahlen einzugehen, stellt sich schon irgendwann die Frage, warum Erwin Köhler in der Sache so gegen Windmühlen kämpfen muss. Schließlich zeigt sich das Gremium des Moosburger Stadtrates auch in anderen Punkten - Dingen, bei denen es nicht um Beträge in Millionenhöhe geht - oftmals sehr diskussionsfreudig. Dabei scheint es Erwin Köhler nicht um mehr Mitspracherecht zu gehen, sondern um mehr Informationen, eine größere Transparenz - für alle. Das ist auch im Sinne der Moosburger Bürger. Die nämlich wollen mit Sicherheit auch im Detail wissen, was mit ihren vielzitierten Steuergeldern geschieht. Vertrauen zum Aufsichtsrat hin oder her: Dem Geschäftsführer und Kämmerer der Stadt Moosburg in Personalunion, Hans Walther, müsste es doch eigentlich am Herzen liegen, die öffentlichkeit von der Qualität seiner Arbeit zu überzeugen, anstatt die Bürger mit dünnen Informationen, mit denen der Stadtrat vor Köhlers ständigem Nachhaken gefüttert worden ist, zu verunsichern.

Es gibt nichts zu vertuschen in Sachen Kläranlagen Moosburg GmbH - das werden die Aufsichtsräte nicht müde, zu beteuern. Doch ohne dem Aufsichtsrat seine Arbeit wegnehmen zu wollen: Es ist die Aufgabe jedes einzelnen Stadtrats, alles genau wissen zu wollen. Mehr Transparenz, mehr Vertrauen. Und das gute Gefühl zu wissen, weshalb man bei der Entlastung des Aufsichtsrates die Hand gehoben hat.