Leitthema Verkehr
Radlfahrt der UMB mit vielen Gästen
UMB luden zum gemeinsamen Radfahren in Moosburg ein. - Kleinigkeiten verbessern, ordentlich planen und Gefahrenstellen entschärfen
Moosburg, 10.03.2014 (aw) Zum gemeinsamen Fahrradfahren in und um Moosburg hatten die UMB eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein traf sich eine große Zahl am Radverkehr interessierter am Plan. Besonders erfreulich war, dass eine hier neben vielen UMB-Kandidaten und Freunden auch einige Stadtratskandidaten der Grünen und viele Gäste mitfuhren.
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Sicher ein gutes Omen für eine sachgerechte Arbeit im Stadtrat, wo in Zukunft die Interessen Moosburgs wieder wichtiger sein sollen, als die Partei oder Gruppenzugehörigkeit der einzelnen Stadträte.
Zu Beginn fuhr man über den Weingraben , vorbei am unsinnigsten und hässlichsten Fahrradständer Moosburgs in Richtung Landshuter Straße. Viele Radfahrer überqueren hier die Landshuter Straße, von der Burgermühlstraße oder vom Katzenbuckl kommend in Richtung Stadtgraben oder in Gegenrichtung. Eine Änderung der Verkehrsflächengestaltung an der Landshuter Straße würde hier nicht nur den Radverkehr erleichtern, sondern man könnte damit gleichzeitig einen Stadteingang gestalten. Alfred Wagner zeigte noch auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten hier bestehen, wenn man aus der Durchfahrtstraße einen schönen Platz macht.

Am Mühlbach entlang ging es weiter in Richtung Neustadt- Ein äußerst idyllischer Weg, der nur richtig beschildert werden muss, damit sich hier auch ortsfremde Radtouristen zurechtfinden können.

Äußerst kritisch wurde die Verkehrssituation an der BayWa Unterführung beurteilt. Die dort für Radfahrer vorgesehene Verkehrsführung ist nicht nur sehr verwirrend, sie entspricht auch nicht den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung. „Wie sollen unsere Schulkinder richtiges Verhalten im Straßenverkehr lernen, wenn die Beschilderung so angelegt ist, dass ich mich nicht an die die Verkehrsregeln halten kann?“ kritisierte Alfred Wagner.

Nächste Station, der Standort der geplanten Fuß- und Radwegbrücke über die Amper. Wie soll die Brücke aussehen, was kostet die Brücke genau und was ist mit dem Entwurf des Wanger Bürgermeisters, der angeblich nur ein Drittel kosten soll? Viele Fragen, wenig konkrete Informationen. Mangelnde Transparenz im Rathaus.

Weiter fuhr man zum Bahnhof und zum Jugendhaus, um hier die verschiedenen Fahrradständer zu vergleichen. Im neuen Parkhaus wurden vorbildliche Fahrradständer montiert. Platzsparend, fahrradschonend und für alle Reifenbreiten geeignet. Bei den alten Fahrradständern direkt am Bahnhofsgebäude war man sich schnell einig, dass diese umgehend ausgetauscht werden sollten. Die jetzt montierten eignen sich wirklich nur für „Bahnhofsräder“. Die Qualität der ebenfalls neuen Fahrradständer am Jugendhaus wurde als annähernd gut beurteilt. Sie sind wesentlich besser als die uralten „Felgenkiller“ von früher. Allerdings benötigen diese Ständer wesentlich mehr Platz und das Fahrrad kann verkratzt werden.

Als letzte Station wurde noch die Einfahrt von der B11 in Richtung Bonau bei der Gärtnerei Weishaupt besichtigt. Die dortige Verkehrsführung ist völlig falsch beschildert und eine Gefahrenstelle erster Klasse. Denn hier kreuzen sich die Wege der Radfahrer in Richtung Thonstetten und der Autofahrer, die von der B11 in Richtung Bonau abbiegen. Man war sich einig, dass es nur dem Zufall zu verdanken ist, dass hier noch kein tödlicher Unfall passierte. „Ich habe die Verkehrsführung an diese Stelle schon vor zwei Jahren kritisiert. Die Bürgermeisterin hat daraufhin geantwortet, hier besteht keine Gefahr.“ erläuterte Alfred Wagner, bevor man mögliche bessere Verkehrsführungen diskutierte. Als langgedienter Stadtrat konnte Erwin Köhler von seinen Erfahrungen erzählen: „Die beste Lösung wäre gewesen, den Kreisverkehr an der Westumfahrung mit einem Anschluss zur Bonau auszustatten. Auch wegen der Sportstätten. Aber dieser UMB Vorschlag wurde 2008 von der Bürgermeisterin und der Mehrheit der Stadträte abgelehnt.“

Viele kleine Dinge, einige große „Baustellen“. Zu Ende der Ausfahrt waren sich Kandidaten unter den Teilnehmer einig. „Wenn wir gewählt werden, dann stellen wir einige fraktionsübergreifende Anträge, um die Situation endlich zu verbessern“

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Der Kommentar

Servus Tscharli
Nach nur knapp vier Jahren guter und intensiver Zusammenarbeit trennen sich die Wege von Tscharli Wagner und UMB. Dabei hatte es erfolgreich angefangen. Wagner hatte auf Anhieb als Bürgermeisterkandidat ohne Stadtratsvergangenheit beachtliche 17% erreicht und damit mit Sicherheit von der breiten UMB-Wählerschaft profitiert. Mit Wagner hatte die UMB einen Mitstreiter gewonnen, der viel Kompetenz in Sachen Haushalt und Leidenschaft beim Thema Stadtentwicklung mit gebracht hat. Gemeinsam konnte man mit drei Stimmen im Stadtrat UMB-Politik Gewicht verschaffen. Die Trennung tut beiden weh, wer sie besser verkraftet, wird die Zukunft zeigen.
Aber eins steht fest, die UMB werden auch weiterhin unerschütterlich und mit langem Atem für das Gemeinwohl und ein lebenswertes Moosburg im Einsatz sein.

Ihr Mike Hilberg

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