Investor für altes Jugendhaus / alte Polizei
Alfred Wagner fordert transparentes Vorgehen
Wird dieses städtebaulich wichtige Areal dem Wahlkampf geopfert?
Moosburg, 15.01.2014 (aw) Bürgermeisterkandidat Alfred Wagner von den UMB bittet die Stadt Moosburg um Information zum Planungsprozess für das Gelände „altes Jugendhaus, alte Polizei“. Soll das Grundstück gesichtsloser Investorenarchi- tektur geopfert werden? Liegt das ISEK schon in der Schublade? Beim CSU Wahl- kampfauftakt verkündete die Bürgermeisterin Ihre Nutzungsvorstellungen für dieses Gelände. Die Vorgehensweise steht im Widerspruch zu den Empfehlungen des ISEK. Bürgermeisterkandidat Wagner fordert von der Stadt Moosburg das Einhalten der im ISEK empfohlenen Vorgehensweise.
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Wie in der örtlichen Presse nachzulesen war, sprach Bürgermeisterin Meinelt beim Wahlkampfauftakt der CSU von Ihren Vorstellungen der zukünftigen Nutzung des Geländes „altes Jugendhaus, alte Polizei“. Hier soll eine Mischnutzung mit Drogeriemarkt, Wohnen und Parkmöglichkeiten entstehen. Angeblich gibt es bereits Kontakte zu Investoren.

Diese Meldung hat Alfred Wagner von den UMB alarmiert. „Hier handelt es sich um ein für die Stadtentwicklung äußerst wichtiges und städtebaulich sehr anspruchsvolles Grundstück. Vor einer Neubebauung müssen hier unbedingt umfangreiche Vorüberlegungen angestellt werden. Nur so kann die Stadt Moosburg ihre städtebaulichen Interessen angemessen erarbeiten und festlegen.“ Wagner appelliert an die Verantwortlichen: „Jetzt aus wahltaktischen Gründen bei diesem, für die Stadtentwicklung wichtigen Areal übereilt zu handeln, schadet der Stadt. Dieses Grundstück darf nicht einer gesichtslosen Investorenarchitektur geopfert werden!“

Bei einer Überplanung des Grundstücks sind viele Anforderungen zu beachten. Unter anderem ist das Problem einer optimalen Wegeführung zum Anschluss an die Innenstadt zu lösen und das richtige Größenverhältnis einer Neubebauung zum angrenzenden Elisabethenheim zu klären.
Aus diesem Grunde ist im ISEK als erste Maßnahme für 2013 eine „städtebauliche Feinuntersuchung mit definierten Nutzungsvorstellungen“ gefordert. (Maßnahme 01-03A, Seite 159 und Seite 172).

Die UMB bitten daher die Stadt Moosburg um folgende Auskünfte:

  1. Wurde, wie im ISEK gefordert, eine städtebauliche Feinuntersuchung durchgeführt?
    Wenn ja, dann bitten wir um die Veröffentlichung dieser Untersuchung.
    Wenn nein, bitten wir um Auskunft, warum dieser erste Schritt noch nicht gemacht wurde.
  2. Falls diese Untersuchung noch nicht durchgeführt wurde, bitten wir die Stadt Moosburg zusätzlich um Auskunft, welche städtebaulichen Anforderungen bei den jetzt bekanntgegebenen Gesprächen mit Investoren gefordert werden und wie deren Umsetzung gesichert werden soll.
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Der Kommentar

Servus Tscharli
Nach nur knapp vier Jahren guter und intensiver Zusammenarbeit trennen sich die Wege von Tscharli Wagner und UMB. Dabei hatte es erfolgreich angefangen. Wagner hatte auf Anhieb als Bürgermeisterkandidat ohne Stadtratsvergangenheit beachtliche 17% erreicht und damit mit Sicherheit von der breiten UMB-Wählerschaft profitiert. Mit Wagner hatte die UMB einen Mitstreiter gewonnen, der viel Kompetenz in Sachen Haushalt und Leidenschaft beim Thema Stadtentwicklung mit gebracht hat. Gemeinsam konnte man mit drei Stimmen im Stadtrat UMB-Politik Gewicht verschaffen. Die Trennung tut beiden weh, wer sie besser verkraftet, wird die Zukunft zeigen.
Aber eins steht fest, die UMB werden auch weiterhin unerschütterlich und mit langem Atem für das Gemeinwohl und ein lebenswertes Moosburg im Einsatz sein.

Ihr Mike Hilberg

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